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Eines der elementarsten Themen für Last- und Performancetests ist die zur Verfügung stehende Umgebung für die Testdurchführung. Anders als bei fachlich-funktionalen Tests beeinflusst die verwendete Umgebung maßgeblich die Testergebnisse und Testaussage. Es ist also notwendig, sich der Unterschiede exakt bewusst zu sein und dies in der Planung zu berücksichtigen.

 

Einige Aspekte, in denen sich Test- von Produktivumgebungen oft unterscheiden:

 

-         Datenbestand (Menge, Qualität, Homogenität)

-         CPU und Speicherausstattung

-         Hardwarearchitektur

-         Betriebssystem

-         Konfiguration

 

Häufig entstehen diese Unterschiede aus dem Druck heraus, die Kosten für eine Testumgebung gering zu halten. Leider schränkt dies gleichzeitig die Aussagekraft einer Testumgebung bezüglich absoluter Zahlen (z.B. Antwortzeiten, Transaktionsraten) drastisch ein.

 

Hoch- oder Umrechnung von Testergebnisse von einer Test- auf Produktivumgebungen sind unter diesen Umständen extrem unzuverlässig!

 

Es müssen geeignete Vorgehensweisen gewählt werden, um dennoch belastbare Aussagen für den produktiven Betrieb einer Applikation zu gewinnen. Dies ist zum Beispiel durch vergleichende Tests (Referenz- und Vergleichstest) möglich.

 

Für Last- und Performancetests auf Produktivumgebungen sind andere Besonderheiten zu beachten, exemplarisch die Themen Datenschutz, Security und Risikoanalyse.

 

Gerne beraten wir Sie zu diesen Themen.

 

Herzliche Grüße

Siegfried Reitinger

Solution Architect REST ASSURED!™ Performance

Erstellt von: Siegfried Reitinger am 06.08.2009 15:10 Kategorie:Performance Kommentar hinzufügen

Prozesse sind ein wichtiges Mittel für erfolgreiche Projekte.

Ihre Anwesenheit bemerkt man während der täglichen Arbeit idealerweise vielleicht gar nicht, sind aber keine definierten Prozesse vorhanden, fällt es sofort auf.

 

Wenn man neu in einem Projekt ist, merkt man dies vor allem daran, dass man Ansprechpartner erst mühsam herausfinden muss und immer wieder an einen Punkt kommt, wo Verantwortlichkeiten nicht klar geregelt sind.

Weitere Dinge die einem Auffallen sind mangelnde Anforderungen, weil aus Zeitdruck parallel zur Anforderungsanalyse mit der Entwicklung bereits begonnen wurde.

Die Qualitätssicherung findet meist nur passiv in Form von unsystematischen Tests statt, die allerdings nur beweisen können, dass das System unter idealen Bedingungen lauffähig ist.

Weil kein geregelter Deploymentprozess vorhanden ist, ist die Anzahl der Iterationen im Entwicklungsprozess sehr hoch.

 

Prozesse können Projekte vor solchen Situationen bewahren. Sie fordern den ersten Schritt vor dem zweiten, binden Verantwortlichkeiten an die entsprechenden Rollen, setzen Voraussetzungen und bringen Ruhe und Gewissheit in die Vorgänge.

 

Besonders deutlich wird dies bei der Einführung von unterstützenden Software-Tools in den Entwicklungsprozess. Denn entgegen der gängigen Annahme schaffen diese Werkzeuge keine Prozesse, sondern sind besonders auf funktionierende Prozess angewiesen.

 

Sollten Sie Fragen rund um Prozesse haben, werde ich gerne Ihre Fragen beantworten.

 

Robert Bullinger

Solution Architect REST ASSURED! Processes

Erstellt von: Robert Bullinger am 26.07.2009 22:47 Kategorie:Processes Kommentar hinzufügen

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Projektmanagment-Methoden: Übersicht

Finden Sie eine interessante Auflistung von Projektmanagement-Methoden auf der offiziellen Seite der GPM Deutsche Gesellschaft für Projektmanagement e.V.