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Am 22.06. - 23.06.2009 fand die Testing & Finance im Kongresszentrum Bad Homburg bei Frankfurt statt. Das am meisten besprochene und diskutierte Thema war zweifelsohne die derzeitige Finanzkrise. Doch auch über andere Themen wie z.B. Prozessverbesserung, Outsourcing und der Einsatz verschiedener Tools zur Testunterstützung wurde sich rege ausgetauscht.

 

Die Finanzbranche wird sich aufgrund der Krise mit weiteren Regulierungen durch den Staat abzufinden haben. Dieses bedeutet natürlich, dass in Zukunft Softwaresysteme den neuen Anforderungen angepasst werden müssen. Durch den Sparzwang werden die IT-Budgets in vielen Firmen der Finanzbranche nicht erhöht, was zur Folge hat, dass versucht wird über Kosteneinsparungen oder das verschieben geplanter Neuentwicklungen die nötigen Gelder für die Anpassung der Softwaresysteme bereitzustellen. Neue Projekte werden verschoben oder aber ganz aufgegeben.

 

Unter diesem Hintergrund hat es der Softwaretest nicht leicht. Gerne wird das Risiko in Kauf genommen, Schadensersatzansprüche in Millionenhöhe zu bezahlen, anstatt einen Bruchteil des Geldes für Verbesserungen in den Testprozessen oder in den Einsatz von Tools zu investieren. Ganz zu schweigen von dem Schaden, welcher durch den Vertrauensverlust der eigenen Kunden entsteht.

 

Was wir hier brauchen ist ein Umdenken. Software wird in Zukunft immer komplexer werden. Sie ist meist nicht mehr mit nur einer Person kurz vor Auslieferung zu testen. In Zukunft müssen die richtigen Prozesse, mit den richtigen Tools und gut ausgebildeten Menschen kombiniert werden. Testen ist ein Fulltime Job und nicht nur eine Tätigkeit für zwischendurch. Was wir brauchen ist wieder mehr Mut. Mut langfristige Entscheidungen zu treffen. Mut zu investieren. Mut zum partnerschaftlichen Miteinander. Und dann, dann klappt es auch mit der Kostenreduzierung.

 

In diesem Sinne wünsche ich allen Lesern einen schönen Wochenanfang.

 

Viele Grüße

Stefan Fuths 

Erstellt von: Stefan Fuths am 12.07.2009 16:45 Kategorie:Tesnet Group Kommentar hinzufügen

Viele gestresste Menschen, egal ob Manager oder Studenten, träumen von geordneten Schreibtischen, fast leeren Email-Postfächern, einer klaren Vorgehensweise (nächste Schritte), davon nie wieder etwas zu vergessen und einem reinem Gewissen, wenn die Frage kommt, ob man alles bedacht und auch alles erledigt hat.

 

Getting Things Done (GTD) soll solchen Menschen helfen Ihren Kopf zu "entleeren", um den Fokus wieder auf die wichtigen Dinge im Leben zu bekommen.

 

Als Erstes sammelt man all seine noch nicht abgeschlossenen Aufgaben, Termine, Verpflichtungen, Ziele, Ideen und Aktivitäten und kennzeichnet Sie ihrem Typ entsprechend.

Danach werden diese Aktivitäten von oben nach unten, jeweils einzeln und ohne Ausnahme durchgearbeitet.

Dabei trifft man folgende Entscheidungen ...

... wenn eine direkte Handlung erforderlich ist:

  • Aktivitäten unter 2 Minuten werden sofort erledigt.
  • Aktivitäten, die jemand anderes besser oder schneller bearbeiten kann werden delegiert.
  • Alle anderen Aktivitäten werden, ggf. zusammen mit einem Datum, bis wann die Aktivität beendet werden muss, auf eine TODO-Liste geschrieben.

 

... wenn keine direkte Handlung erforderlich ist:

  • Wenn die Aktivität nicht mehr relevant ist, wird sie verworfen.
  • Wenn die Aktivität erst später relevant wird, wird sie einem Thema zugeordnet und abgelegt.
  • Wenn es sich um eine Idee oder ein Ziel handelt, wird es unter "Vielleicht/Irgendwann" abgelegt.

 

Für die tägliche Arbeit werden Listen verwendet. Es existiert eine TODO-Liste mit nächsten Schritten, eine "Warten auf" Liste für delegierte Sachen und Ideen oder Ziele, einen Kalender mit relevanten Terminen und ein Archiv für Arbeitsmaterial.

Eine Liste für aktuelle Projekte, soll einen einfachen Überblick geben über Ihren aktuellen Stand. Hier können Sie eventuell auch erkennen, ob Sie sich vielleicht sogar selbst überfordern mit zuvielen Aufgaben.

 

Wie Sie sehen erfordert auch dieses System seinen eigenen Aufwand und jede Menge Disziplin. Ohne geht es nun mal nicht!
Sie selbst entscheiden aber, wieviel Zeit sie mit der Führung Ihrer Listen verbringen und in welchen Intervallen Sie Ihre Listen und Ablagen überarbeiten.

Ein wichtiges Merkmal ist auf jeden Fall, dass Sie ein Großteil Ihrer Zeit mit Arbeiten verbringen und nicht mit sortieren und ablegen.

Perfektionismus ist hier fehl am Platze!! Er würde Sie nur wieder in Ihrer neu gewonnen Freiheit einschränken.

 

Für die Umsetzung reichen theoretisch ein Block und ein Bleistift, ich empfehle Ihnen aber entsprechende Werkzeuge zu nutzen.

Erstellt von: Robert Bullinger am 30.06.2009 16:06 Kategorie:Tesnet Group Kommentar hinzufügen

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Projektmanagment-Methoden: Übersicht

Finden Sie eine interessante Auflistung von Projektmanagement-Methoden auf der offiziellen Seite der GPM Deutsche Gesellschaft für Projektmanagement e.V.